Top Dogs | Rezension

☾ über das buch

Tiel: Top Dogs
Autor: Urs Widmer
Veröffentlicht: 1997
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 45
Rating: ★

☾ die zusammenfassung

Das Drama beschäftigt sich mit gekündigten Topmanagern, die der völligen Entfremdung von ihrem Beruf, ihrem Privatleben und sich selbst zum Opfer gefallen sind und nun mit Hilfe der New Challenge Company versuchen, ihr Leben in den Griff zu bekommen und möglichst schnell einen neuen Job zu erhalten.

☾ der weltenbau

Die Handlung spielt in einem Outplacementbüro mit dem Namen New Challenge Company.

☾ die charaktere

Alle Personen leiden unter ihrer Entlassung und können kaum begreifen, dass sie nun selbst die Entlassenen sind. Sie müssen nun das, was sie vielen Arbeitnehmern zuvor durch deren Entlassung angetan haben, selbst erleben. Das Drama zeigt die völlige Entfremdung der „Top Dogs“ von ihrem Beruf, ihrem Privatleben und sich selbst. Keiner der entlassenen Manager schafft es, nach seiner Kündigung in ein „normales“ Leben zurückzufinden (außer Julika Jenkins; sie erhält nach ihrer Entlassung eine Stelle bei Nestlé in Südkorea). Sie alle sind gefangen in dem Wahn, nach ihren alten Zielen zu streben: Macht, Einfluss, Ansehen und Geld. Familienglück oder Empfinden von Liebe sind für die Charaktere nicht mehr möglich, da sie allzu sehr von diesen Werten und Gefühlen entfremdet sind. Die „Top Dogs“ sind gefangen in ihrem eigenen System, was auch daran zu erkennen ist, dass sie sich auf alle „Spiele“ im Outplacementcenter einlassen, obwohl deren Sinn vielfach fragwürdig erscheint.

☾ das mochte ich

Es gibt keinen Aspekt dieses “Königsdramas”, der mir in irgendeiner Weise zugesagt hat.

☾ das mochte ich nicht

Die Charaktere haben sich für mich alle verhalten wie erwachsene Babies – die Top Dogs können mit ihren Kündigungen überhaupt nicht umgehen, was zeigt, das Erfolg bequem macht – und unsympathisch.

☾ würde ich das buch empfehlen

„Bin ich blöd?“
Den Satz des Stückes finde ich besonders treffend, um meine Gefühle hinsichtlich eben dieses auszudrücken: Entweder bin ich zu dumm für Deutsch und damit für‘s Abitur, oder dieses Stück hat keine schlüssige Handlung. Wenn es eine gibt, habe ich sie nicht nachvollziehen können. So etwas frustriert.
Ist das Drama wirklich „modern“? Grammatikalisch gesehen, nein. „Handlungs“-mäßig – joa. Geht so. Überzeugt bin ich überhaupt nicht.
Wenn man es nicht lesen muss, verpasst man auch nichts, falls man sich dazu entscheidet, dieses Drama links liegen zu lassen.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google photo

You are commenting using your Google account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s