Aquila | Rezension

☾ über das buch

Tiel: Aquila
Autor: Ursula Poznanski
Veröffentlicht: 2017
Format: Taschenbuch mit Klappenbroschur
Seitenzahl: 432
Rating: ★★★★
Warnung: Drogen, Tod mehrerer Charaktere

☾ die zusammenfassung

Ohne Erinnerung an die letzten zwei Tage streift die Studentin Nika durch Siena. Sie vermisst ihr Handy, ihre Schlüssel und ihren Pass. Mitbewohnerin Jennifer ist ebenfalls verschwunden. Dafür steckt in Nikas Hosentasche ein Zettel mit mysteriösen Botschaften und Anweisungen. 
Das Blut ist nicht deines. 
Du weißt, wo das Wasser am dunkelsten ist. 
Halte dich fern von Adler und Einhorn … 
Welchen Sinn soll das ergeben? Und was, zum Teufel, ist geschehen zwischen Samstagabend und Dienstagmorgen?

☾ der weltenbau

Das Buch spielt in Sienna, Italien.

☾ die charaktere

Nika ist eine junge Studentin, die eines Morgens alleine in ihrer Wohnung aufwacht und sich nicht mehr daran erinnern kann, was mit ihr passiert ist.
Mit Hilfe eines Zettels aus ihrer Jeans und dem Freund einer Bekannten versucht Nika herauszufinden, was genau es ist, and das sie sich nicht erinnert.
Jennifer, Nikas Mitbewohnerin, wird tot in der Kanalisation aufgefunden – und Nika des Mordes beschuldigt.
In dem Buch spielen noch weitere Charaktere eine Rolle in der Handlung, aber dessen Namen werde ich aufgrund von Spoiler nicht nennen.

☾ das mochte ich

Ich lese normalerweise keine Thriller, schon gar nicht in meiner Muttersprache, also weiß ich nicht, ob dieses Buch wirklich so gut ist, aber es hat mir auf jeden Fall zugesagt.
Die Protagonistin Nika ist in meinem Alter und mit dem Studium im Ausland auch in einer Situation, in der ich mich wiederfinden konnte.
Ich fand die Handlung des Buches durchaus spannend – mag sein, das die Geschichte mit dem Gedächtnisverlust in Thrillern oft durchgekaut wird und daher nicht sonderlich originell ist, aber meiner Meinung nach war es gut genug, um mir ein Paar schlaflose Nächte zu bereiten.
Der Weltenbau und das damit verbundene, Lebensfrohe Setting in Italien hat mir Lust auf Urlaub gemacht.

☾ das mochte ich nicht

Die Charaktere, abgesehen von Jennifer, über die ich in diesem Rahmen nicht viel sagen will, waren für mich eher schwach – selbst Nika als Protagonistin kam in manchen Situationen als ein wenig dumm und naiv rüber, was sie mir nicht gerade sympathisch gemacht hat.
Die Romanze, in die Nika Hals über Kopf und hilfesuchend hineinfällt, war doch sehr aus dem Himmel gegriffen und schreit nach “Damsel in Distress” Syndrom – hätte also nicht sein müssen.
Was mich auch gestört hat, ist die Tatsache, wie die Polizei mit der Mordsitaution umgegangen ist – erstmal eine ausländische Studentin, die kein Wort Italienisch spricht, des Mordes beschuldigen ohne ausländische Behörden zu verständigen und ihr nicht glauben, dass sie sich wirklich an nichts erinnern kann? – Hätte auch nicht sein müssen.

☾ würde ich das buch empfehlen

Ich denke, Thriller sind Geschmackssache, und da ich von diesem Genre keine Ahnung habe, würde ich erstmal sagen: Nein, ich würde das Buch nicht empfehlen.
Allerdings fand ich das Buch spannend genug, und wenn es dem Geschmack zusagt, dann kann man es auch lesen.
Ich denke jedoch auch, dass ich in der Zukunft keine weiteren Thriller lesen werde, da sie mir die schlaflosen Nächte nicht wert sind.

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